Englische Lebensversicherung

Noch immer ist die kapitalbildende Lebensversicherung ein beliebtes Instrument der privaten Altersvorsorge. Die Beiträge der Versicherung werden zum Teil in den Risikoschutz investiert, der andere Teil wird durch die Versicherung angelegt und erzielt entsprechende Erträge. Doch in den letzten Jahren konnten die Lebensversicherungen in Deutschland aufgrund des gesunkenen Garantiezinses selten Renditen über 4% p.a. erwirtschaften. Zudem sind Lebensversicherungen sehr unflexibel, denn Kündigungen vor Ablauf sind oft mit hohen Kosten und Verlusten verbunden.

Englische Lebensversicherungen – die renditestarken Geldanlage

Wie kann man nun den Risikoschutz optimal mit einer renditestarken Geldanlage verbinden? – Die Lösung ist die englische Lebensversicherung. Auch sie bietet einen Risikoschutz, der die Angehörigen im Falle des Todes absichert. Der Unterschied liegt vor allem in der erwirtschafteten Rendite. Die englischen Lebensversicherungen erzielten in der Vergangenheit oft mehr als 10% Rendite pro Jahr, ohne zusätzliches Risiko. Der Grund hierfür liegt im unterschiedlichen Investment. Werden die Kundengelder in Deutschland in erster Linie verzinslich (Garantiezins von derzeit 2,25% p.a.) angelegt, kann die englische Lebensversicherung die Kundengelder bis zu 100% in Aktien und Wertpapiere investieren. So können die Kunden an den durchschnittlich höheren Renditen der Aktien teilhaben. Erfahrungsgemäß liegt die Investitionsquote der Versicherungen allerdings immer zwischen 60% und 70%.

Britische Lebensversicherungen – die Vorteile

Um nicht allein auf den Wertzuwachs der Anlagen angewiesen zu sein, bieten englische Lebensversicherungen einen garantierten Wertzuwachs zu Beginn jeden Jahres. Des Weiteren wird eine Ablaufleistung garantiert, die in der Regel deutlich über denen deutscher Versicherungen liegt. So ist bereits die garantierte Rendite höher, ungeachtet eventüll erzielbarer Aktiengewinne. Ein weiterer Vorteil dieser Anlage ist die geringe Schwankungsbreite. Durch ein spezielles Glättungsverfahren werden Anleger so vor hohen Verlusten geschützt. Einmal erzielte Gewinne werden bei diesem Verfahren auch gesichert und können so nicht mehr verloren gehen. Im Gegensatz zur deutschen Lebensversicherung ist die englische Lebensversicherung zudem deutlich flexibler. Der Kunde kann die Beiträge zum Beispiel stornieren, zusätzliche Einzahlungen tätigen oder über einen Teilbetrag der Anlage verfügen. All dies ist in Deutschland nicht möglich bzw. mit hohen Bearbeitungskosten verbunden. Vor allem bei einer vorzeitigen Kündigung fallen in Deutschland hohe Kosten an, bei der englischen Lebensversicherung jedoch nicht. Kunden, die eine solche Lebensversicherung abschließen möchten, finden im Internet zahlreiche Angebote. Auch verschiedene Versicherungsmakler bieten diese Anlage an. Obwohl die Versicherungen ihren Geschäftssitz in England haben, werden die Verträge in Euro abgeschlossen. So wird das Währungsrisiko ausgeschlossen, zusätzliches Risiko besteht also nicht.

Ein weiterer Vorteil ist die hohe Kostentransparenz. Bei deutschen Versicherungen findet man die Höhe der über die Laufzeit anfallenden Kosten selten detailliert aufgelistet. Englische Lebensversicherungen bieten ihren Kunden diesen Service. Die Kosten für eine solche Versicherung sind zudem gering, da die Versicherer einen schlanken Verwaltungsapparat aufgebaut haben.