Banken in Deutschland

In Deutschland gibt es das so genannte Drei-Saeulen-Modell des Deutschen Bankwesens:

  • Privatbanken
  • Genossenschaftsbanken
  • Landesbanken und Sparkassen

Dieses Drei-Saeulen-Modell ist zum Teil historisch gewachsen, zum Teil entstand es nach sozialpolitischem und demokratisch legitimiertem Willen und Zutun. Das Deutsche Bankwesen steht jedoch in der Kritik der EU, denn zum Beispiel ist die englische Finanztradition frei von demokratischen und sozialen Elementen. Die Bankenlandschaft in Deutschland hat sich dennoch insbesondere in den letzten Jahren stark gewandelt. Waren es frueher ausschließlich nur Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, die den Markt beherrschten, so haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr die so genannten Direktbanken die meisten neuen Kunden sichern koennen. Der Grund dafuer ist, dass die Direktbanken in der Regel ueber gar keine, und wenn nur vereinzelten Filialen verfuegen, dafuer einen spitzenmaeßigen Onlineservice anbieten, der insbesondere bei der arbeitenden Bevoelkerung gut ankommt. Es handelt sich dabei in der Regel um Tochtergesellschafter anderer Banken.

Leistung der Banken

Banken, oder auch Kreditinstitute, sind Unternehmen, die sich mit dem Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschaeft beschaeftigen. Die Hauptaufgaben von Banken bestehen dabei zum Beispiel in der Verwaltung von Spareinlagen, dem Handel mit Wertpapieren aller Art.

Organisation der Banken in Deutschland

Organisiert sind die privaten Banken im Bundesverband deutscher Banken, kurz BdB. Es handelt sich dabei um die Interessenvertretung der privaten Banken in Deutschland. Der Verband wurde 1951 in Koeln gegruendet. Es handelt sich dabei um die Nachfolgeorganisation des bis zum Ende 2. Weltkrieges bestehenden Centralverbandes des Bank- und Bankiergewerbes. Im Jahr 1999 wurde der Hauptsitz von Koeln nach Berlin verlegt. Als Mitglied der European Banking Federation unterhaelt der Verband auch ein Buero in Bruessel.

Die oeffentlichen Banken werden vertreten durch den Bundesverband oeffentlicher Banken Deutschlands, kurz VoeB. Gegruendet wurde er im Jahr 1949.Der Bundesverband oeffentlicher Banken Deutschlands hat seinen Sitz ebenfalls in Berlin. Sein Ursprung geht zurueck auf den im Jahr 1916 gegruendeten Verband deutscher oeffentlicher Kreditanstalten. Auch der Bundesverband oeffentlicher Banken Deutschlands unterhaelt ein Buero in Bruessel, und zwar schon seit dem Jahr 1962. Bis 1997 hieß der Verband noch Verband oeffentlicher Banken, zuvor Verband oeffentlich-rechtlicher Kreditanstalten. Der Verband kooperiert eng mit dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Der VoeB vertritt insgesamt 61 Mitglieder, in der Hauptsache Landesbanken und Foerderbanken durch Unterstuetzung und Erfahrungsaustausch sowie Beratung und durch deren Vertretung der gemeinsamen Interessen in der Oeffentlichkeit und gegenueber Behoerden.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (kurz DSGV) ist der Dachverband der Sparkassen-Finanzgruppe, ebenfalls mit Sitz in Berlin. Darueber hinaus gibt es noch weitere Verbaende und Interessengemeinschaften, wie zum Beispiel den Verband der Sparda-Banken e.V. und schlussendlich noch die Postbank.

Deutsche Banken

Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl der bekanntesten Deutschen Banken im Kurz Portraet vor:

Die Postbank

Postbank

Die Deutsche kredit Bank DKB